Juniorenlager 2019 – Tag 5

Lagerbericht Freitag, 19.07.2019; Englische Festspiele bei türkischem Essen

Heute konnten wir wieder etwas länger schlafen. Pünktlich um acht Uhr wurden wir von Regula und Marco geweckt. Juhuu…kein Morgensport. Es ging direkt zum Morgenessen und wir konnten uns für den letzten richtigen Lager-Tag stärken.

Das war auch nötig, denn am Morgen stand nochmals ein letztes Rasentraining auf dem Programm. Spontan entschieden die Lagerleiter das Training in der geplanten Form zu streichen und als Belohnung für eine grandiose Woche wurde auf beiden Plätzen ein internes Trainingsspiel gespielt. Wir zapften nochmals die letzten Energiereserven an und gaben auf dem Rasen unser aller Bestes.

Nach dem Training standen noch zwei Lagerolympiaden-Fussballspiele auf dem Programm. Der grosse Paukenschlag folgte aber vor diesen beiden Spielen, denn die jüngeren Junioren hatte sich mit Pavel abgesprochen und ihre Bidons bis an den Rand mit kaltem Wasser gefüllt. Die älteren Junioren bekamen von diesem Plan gar nichts mit und als Pavel uns alle im Kreis versammelt hatte, bekamen wir das Signal und innert wenigen Sekunden waren alle «grossen» Jungs und Mädels platschnass. 1:0 für die «kleinen»…

Wer nun dachte, dass die Wasserschlacht vorbei war, der täuschte sich. Es war nicht so, dass sich die älteren an den jüngeren rächten. Nein, nun kamen auch noch die Lagerleiter von allen Junioren dran. Am schlimmsten erwischte es, wie könnte es auch anders sein, den Lagerleiter Pavel. Während dem zweiten Lagerolympiaden-Spiel stürmten ein Dutzend Hooligans (eh, Junioren…) auf das Spielfeld und übergossen Pavel, der das Spiel als Schiri leitete, mit Wasser. Es resultierte ein drei Minütiger Spielunterbruch und die Partie stand am Rande des Abbruches… 😊…jedoch kehrte dann endlich etwas Ruhe ein, die Zuschauer konnten beruhigt werden und die Partie konnte im Trockenen zu Ende gespielt werden.

Für das Mittagessen war das Küchenteam ein letztes Mal gefragt, denn am Abend wartete ja das «Spezialessen» auswärts. Wie bereits über die ganze Woche war das Essen einfach nur lecker. Es gab Rösti mit Plätzli an einer Rahmsauce und dazu Rüebli.

Am Nachmittag wurden nochmals der Fokus auf die Lagerolympiade gelegt. Sechs lockere «Fussballherausforderungen» warteten auf uns. Speed-Schuss-Messer, Bowling, Curling oder Lattenschiessen waren einige Namen der Posten. Es konnten nochmals wertvolle Punkte geholt werden.

Nach diesem Spielenachmittag wartete auf uns bereits das erste Packen. Verloren geglaubte Schuhe oder Bücher kamen endlich wieder ans Tageslicht und plötzlich herrschte wieder etwas Ordnung in den Zimmern. Ein Bild, welches über die Woche eher selten anzutreffen war.

Das eigentliche Highlight war dann das Nachtessen. Das Campus-Restaurant kochte für uns und wir durften uns dort verkosten lassen. Es gab Döner-Kebab. Wir bekamen unseren Wunschkebab ganz frisch zubereitet und die Freude über dieses spezielle und nicht alltägliche Abschlussessen war gross. Die Überraschung war dem Leiterteam geglückt.

Nach dem Essen wartete dann noch die Rangverkündigung der Lagerolympiade. Mit viel Spannung warteten wir auf das Schlussergebnis, denn die Resultate und die Rangliste waren uns nicht bekannt. Das Team England (mit Diego Erne, Igor Bucher, Eliana Selmonaj, Joana Widmer, Noe Moser und Claudio Jung; Teambild mit Pokal) schnappten sich den ersten Platz und hatten so den «First-Choice» am Gabentisch. Nach England folgte Italien auf Rang zwei und Spanien auf Rang drei. Brasilien war vierter, die Schweiz fünfter. Rang sechs ging an Frankreich, siebter war Holland und auf dem achten Platz war Deutschland.

Der Abend hatten wir nochmals freies Programm. Wir spielten wie schon immer die ganze Woche viel Ping-Pong, Fussballtennis oder wir waren in der Street-Soccer-Anlage anzutreffen.

Die Nachtruhe verschob sich heute in allen Zimmern etwas nach hinten, so waren die jüngsten erst gegen 22.15 Uhr im Bett. Die angekündigte House-Party im Zimmer von Nael, Dario, Noe, Nico… wurde auf unbestimmte Zeit verschoben 😊 Ausser ein leises Schnarchen war aus dem Zimmer nichts mehr zu hören. Bei anderen Zimmern gestaltete sich die Nachtruhe etwas schwieriger, aber es hielt sich alles im Rahmen.

 

Wir sehen uns morgen. Grüsse aus Huttwil.