Bis 5 Minuten vor Schluss sah es gegen Angstgegner LSC nach einer weiteren Niederlage aus. Doch zwei späte Tore kehrten ein verrücktes und von der Spannung geprägtes Spiel noch zu Gunsten der Seetaler. Ein Remis hätte dem Spielverlauf wohl eher entsprochen, doch diesmal war das Glück für einmal auf Seiten der Gelb-Schwarzen.
Die beiden Teams zeigten 60 Minuten lang ein animiertes und abwechslungsreiches Spiel mit einigen Torszenen, die jedoch allesamt nichts Zählbares einbrachten. Als Thomas Schäfer, der nach seiner schweren Verletzung im September erstmals wieder einen Ernstkampf bestritt, nach knapp einer Stunde von einer zu kurz geratenen Rückgabe profitierte und die Gäste in Führung brachte, war dies nicht etwa die erwartete oder erhoffte Entscheidung, sondern der Start zu einer fulminanten Schlussphase. Nur zwei Zeigerumdrehungen später glich das Heimteam mittels direkt verwandelten Freistosses aus. Als Krummenacher das Heimteam nach 78 Minuten in Führung brachte schien es so, als wäre die Festung LSC auch im achten Anlauf in Folge nicht zu knacken. Trainer Markus Winiger setzte in der Folge alles auf eine Karte, ersetzte die beiden angeschlagenen Defensiv-Spieler Andy Winiger und Florian Widmer durch die beiden Stürmer Luca Kurti (1. Spiel für Hitzkirch) und Roger Zimmermann und hatte damit Erfolg. Nach dem Ausgleich mit einem satten Schuss aus dem Gewühl heraus gelang Schäfer in der Nachspielzeit nach einem idealen Zuspiel von Djon Gojani gar noch der nicht mehr erwartete Siegtreffer. Dies war der Lohn für den nie erlahmenden Kampfgeist und die geschlossene Mannschaftsleistung, der die vielen Absenzen an diesem Abend zu kompensieren vermochte.
Was dieser Sieg wert ist, wird sich im 1. Heimspiel der Rückrunde gegen Buochs zeigen, das mit einem 6:0 Kantersieg im Startspiel gegen Emmen aufhorchen liess. Im Hinspiel verlor Hitzkirch nach einer desolaten 2. Hälfte mit 2:1.
Thomas Bucher
Hubelmatt. – 85 Zuschauer. – SR Kuchling. -Tore: 58. Schäfer 0:1. 60. Qeta 1:1. 78. Krummenacher 2:1. 86. Schäfer 2:2. 91. Schäfer 3:2. Hitzkirch: Jung; Winiger (84. Kurti), Herzog, Heim, Müller; Gojani, Kryeziu, F. Widmer (84. Zimmermann), Bucher; Graf, Schäfer. Bemerkung: Hitzkirch ohne Hausheer, Lustenberger (beide rekonvaleszent), R. Widmer, Helfenstein, Limacher (alle verletzt) und Fankhauser (Militär).

Sorgte mit seinen drei Toren für den Sieg: Thomas Schäfer
Spiele auf dem Hegler
Freitag, 1. April
20.00 Uhr Senioren – Goldau
Samstag, 2. April
15.00 Uhr C – Sins / Dietwil (F)
17.00 Uhr 3. Liga – Buochs
18.45 Uhr A – Steinhausen (F)








